dorothy
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"Du bist 24/7 mit deinen Gedanken in deinem Kopf
gefangen. Es ist normal dass du eine Auszeit brauchst."
 
ich glaube, ich muss mir eingestehen, dass es mir gerade einfach nicht sehr gut geht. ich bin müde und fühle mich ausgelaugt, ich weiß nicht wann ich das letzte mal etwas angesehen und richtige freude gefühlt habe. es ist nichts schlimmes passiert, aber ich wünschte ich könnte einfach auf einen knopf drücken und für ein paar stunden, tagen, der welt entfliehen. stop drücken und einfach nur hier sein, ohne dass die zeit sich weiter dreht, ohne konsequenzen.
weil ich in die zukunft sehe und sie so verschwommen ist. weil ich nichts mit mir anzufangen weiß. weil ich von tag zu tag im selben trott gefangen bin und an manchen tagen gar nicht mitkriege das ich wirklich am leben bin.
ich fühle mich so einsam, verlassen und so fremd in dieser welt. als würde ich nicht dazu gehören, als wäre ich abgekapselt.
und ich weiß nicht wie ich dieses gefühl loswerde, oder wie ich wieder anfangen soll dagegen zu kämpfen.
weil ich zu müde bin, weil ich mir einfach wieder anfangen muss zeit für mich zu nehmen.
weil ich vielleicht nicht ohne konsequenzen verschwinden kann, aber immerhin für ein paar tage die bildfläche verlassen könnte, ohne das es wirklich jemanden interessieren würde.

23.10.20 09:18


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“'cause you are the piece of me
i wish i didn't need
chasing relentlessly

still fight and i don't know why
if our love is tragedy, why are you my remedy
if our love's insanity, why are you my clarity”

 
 
es gibt momente wo alles gut ist, für mich, zwischen uns. wo ich mich indem gefühl fallen lassen kann. diese momente sind meistens wenn du bei mir bist und deine taten die zweifel in mir zum schweigen bringen. wo deine taten die hoffnung in mir zum summen bringt.
diese momente, so schön sie auch sind, ändern aber nichts an den zweifeln und den anderen gedanken wenn du nicht da bist. wenn zwischen uns diese unendliche entfernung existiert und ich mich manchmal frage ob ich die schönen momente erträume.
denn es ist dumm. dumm sich so fallen zu lassen, wo du mir doch bereits einmal das herz gebrochen hast. dumm wo doch die tage in denen ich unter schock stand, weder schlafen noch essen konnte, mir noch so klar im gedächtnis sind.
dumm weil ich weiß dass die sicherheit die ich gerade verspüre keine bedeutung hat. weil ich mich schon einmal sicher mit dir gefühlt habe und du trotzdem gegangen bist.
ich habe angst. angst dass all die kleinen momente zwischen uns nicht bedeuten. angst mit dir zu reden, weil ich angst habe dich dann ganz zu verlieren. angst dass mein herz erneut so bricht, weil ich diese art von schmerz nicht nochmal durchleben möchte.
ich hatte mal das gefühl dich so gut zu kennen, zu wissen wer du bist. aber jetzt stehe ich hier und weiß absolut nicht was das zwischen uns bedeutet. ob du gefühle hast, oder ob wir jetzt einfach was lockeres sind bis du dich neu verliebst.
weil wir geredet haben und dann in das hier reingeruscht sind. und alles in mir sagt, dass ich dir doch was bedeuten muss, dass du weißt was du mir bedeutest. dass du mir sowas nicht antun würdest - mir so etwas vorspielen würdest.
das all die küsse und das zusammen essen und beieinander schlafen soviel mehr ist die körperliche anziehung zwischen uns. das ich mehr für dich bin als guter sex.
dass ich hier nicht den selben dummen fehler mache und glaube das du mich liebst, während du längst deine fühler nach anderen ausstreckst.und es geht mir gut damit. so ist es nicht. ich will dich sehen, und bei dir schlafen, und von dir geküsst werden, und dir so nah sein. und all die dinge tun, die wir tun.
und ich weiß auch, dass sich für dich die lage wahrscheinlich nicht geändert hat. das du dich weiterhin so fühlst als gäbe es kein ein und aus. ich wünschte mir nur, dass du mir sagen würdest was du fühlst. was das hier für dich ist, ob das zwischen uns nur wir sind, oder ob es da auch noch andere gibt.
weil ich irgendwie damit leben könnte, wenn wir das hier nicht benennen, aber es nur wir sind.
und ich irgendwie absolut nicht damit leben könnte, wenn ich dann irgendwann erfahre dass es neben mir noch andere gab.
an sich wünsche ich mir nur zu wissen, ob du uns ganz abgeschlossen hast, oder ob wir gerade einfach schauen wo das ganze mit uns hinführt.

 
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21.10.20 16:42


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“I can kiss and dance with hundreds of people, but nobody will ever compare to you.”

— aesthetic-shortie // I need u

 
 
ich habe angst vor dem was wir gerade sind und was wir tun. aber nicht weil ich aufhören will, oder weil es weh tut, sondern weil ich heute aufgewacht bin und von dir geträumt habe. und ich erneut realisieren muss dass es für mich gerade keinen anderen weg gibt als weiter auf dich zuzusteuern. ich versuche so sehr weiterzumachen, nichts in unsere treffen und die art wie du mich manchmal anschaust zu interpretieren. ich versuche nicht darüber nachzudenken was du für mich fühlst, sondern einfach in den momenten zu leben und diese zu genießen.
aber ich weiß auch dass das hier so ein gefährliches spiel ist. weil ich nie aufgehört habe dich so anzuschauen. weil ich mir nicht vorstellen kann jemanden anderen so nah zu sein. oder mit jemand anderen so zeit zu verbringen wie dir. ich hatte eine zeit lang das gefühl dass ich bereit bin langsam weiter zu machen, aber jetzt sitze ich hier und weiß das mein herz nicht bereit ist jemand anderen auch nur in betracht zu ziehen, solange du in meinem leben bist und wir irgendwas sind. weil ich mir nicht vorstellen kann das jemand anderes mich so glücklich machen kann. oder mich auch so verletzten kann. und es ist eigentlich dumm, weil ich, wenn ich nicht so verdammt vernarrt in dich wäre, ich längst hätte weitermachen können. weil es nicht so ist als gäbe es keine anderen die bereit wären mich zu lieben, oder mir für ein paar stunden zerstreuung zu schenken. es gibt sie, aber ich schmettere jeden anderen ab. egal wie oft sie sich melden, egal wie sehr sie sich bemühen.
weil ich dich ansehe und in meinem inneren sterne für dich explodieren. weil ich dich immer noch so liebe wie niemand anderen zuvor.
und ich angefangen habe mir zu erlauben das in ordnung zu finden, weil ich mich doch in sicherheit wiege und das so gefährlich ist.
ich weiß nicht was du fühlst, aber meine gefühle für dich sind erneut zu einem feuer angeschwollen. und ich frage mich ob das gerade nicht genug ist um immerhin zufrieden zu sein.

 
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17.10.20 08:40


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“I lied, I’m not out of this relationship. I’m in. I’m so in it’s humiliating because here I am begging…
Okay here it is. Your choice, it’s simple: her or me and I’m sure she’s really great, but Derek I love you in a really, really big way. Pretend to like your taste in music, let you eat the last piece of cheesecake, hold a radio above my head outside your window, unfortunate way that makes me hate you, love you. So pick me, choose me, love me.”
 
du stehst morgens früh vor meiner tür. es riecht noch nach kaffee, ich bin kaum wach. kurz fühlt es sich an als wäre das hier ein traum, als wäre ich noch am schlafen und kurz vor dem aufwachen.
wir liegen in meinem bett, haut an haut, deine lippen auf meinen. das hier fühlt sich viel zu vertraut an, viel zu sehr wie früher. als du noch zu mir gehört hast.
hier mit dir zu liegen, zu kuscheln, zu lachen, von dir geküsst zu werden - im endeffekt ist das alles was ich möchte. alles was sich immer so richtig mit dir angefühlt hat. aber ich kann auch nichts dagegen tun dass ich, obwohl alles so schön ist, merke wie mein herz sich aufbäumt, mein fluchtinstinkt sich meldet.
weil du hier bist, aber du eben auch nicht hier bist. du liegst in meinen armen aber du gehörst nicht mehr zu mir. tränen bilden sich in meinen augen und ich kann sie unterdrücken, weil du mich ablenkst und deine anwesenheit mich so glücklich macht.
bis dieses eine lied läuft und alle mauern die ich sorgfältig jedes mal neu aufbaue ineinander fallen. weil ich in diesem moment realisiere dass sich im endeffekt nichts geändert hat, obwohl es sich doch so anfühlt. obwohl es sich so anfühlt als würdest du das hier auch alles fühlen.
aber vielleicht projeziere ich auch nur meine eigenen gefühle auf dich, weil du am ende immer gehst und mich in der unsicherheit zurück lässt. weil ich nie weiß was du tust, mit wem du sachen tust, wenn du gehst.
weil ich nicht weiß was du fühlst, was du denkst, was ich für dich bin.
und ich mich nicht mehr traue dich darauf anzusprechen, weil ich, egal wie dumm es ist, so angst habe dich ganz zu verlieren wenn du realisierst dass ich dich noch immer liebe.
und du nicht mehr bereit bist mehr zu sein als das was wir sind.
weil ich angst habe mir eingestehen zu müssen dass ich nicht mehr weiß ob wir mehr sein könnten, als das was wir gerade sind.
ob da nicht zu viele wunden, zuviele ungesagte dinge, zuviel angst verletzt zu werden zwischen uns steht.
ich weiß nur dass ich dich hier haben will, wann immer ich die chance dazu kriege.

 
15.10.20 11:16


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"That’s how you stay alive. When it hurts so much you can’t breathe, that’s how you survive. By remembering that one day, somehow, impossibly, you won’t feel this way. It won’t hurt this much."

— Grey’s Anatomy

 

ich weiß nie woher dieses gefühl kommt. vielleicht aus meinem inneren kern, vielleicht ist es etwas fremdes in mir. aber es gibt tage, wochen, momente in denen ich mich so klein und verlassen fühle, dass ich nicht mehr ein und aus weiß. in denen ich nichts fühle außer eine uralte traurigkeit die sich durch meinen körper frisst. wenn alles zu anstrengend wird, manchmal sogar atmen. wenn ich den großteil des tages damit verbringe ohne gedanken an die wand zu starren, oder zu schlafen. dieser welt zu entkommen.
ich war schon immer so - und manchmal komme ich mit diesem gefühl besser zurecht, manchmal eben nicht.
ich weiß nur nicht woran es liegt, dass ich vor ein paar tagen aufgewacht bin und das schöne in dieser welt gerade nicht mehr sehen kann.
das da nur wolken an meinem himmel sind und die einzige aufgabe am leben zu bleiben mir schon zuviel erscheint.
ich will leben, ich würde niemals etwas tun um diesen fakt zu ändern, oder etwas zu beenden.
aber manchmal ist alles was ich tun kann eingerollt in meinem bett zu liegen und zu atmen. zu existieren.
gerade geht es mir so. alles ist schwarz und grau und ich existiere nur in den tag hinein. körper auf autopilot.
nur die tränen die sich in meinen augen sammeln erinnern mich dann, dass ich wirklich noch am leben bin.

 
12.10.20 19:43


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ich weiß nicht wieso es heute so schwer ist.
ich weiß nur, dass du dich heute so fremd anfühlst.
so als wären wir fremde. als wäre es das ganz zwischen uns gewesen.
weil mein gefühl mir sagt das da noch
jemand anderes für dich existiert.
du jemand anderen gefunden hast.
und du mich vergisst.
heute tut es wieder so weh.
und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll.

11.10.20 15:56


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❝ You’re letting her think you’re emotionally available. You’re letting her think she has a chance. And there is nothing worse in the world than thinking you have a chance when you really don’t.

— Grey’s Anatomy

 

ich habe immer an ein klicken geglaubt, nie an liebe auf den ersten blick, aber immer an ein klicken das symbolisiert das jemand vielleicht gut für einen sein könnte. das man gut füreinander sein könnte. und dann stehe ich da und mache nichts außer vor mich hinzuarbeiten. kunde nach kunde, trott, nichts besonderes. zwischendurch starre ich durch den raum und hoffe das die sekunden einfach schneller vergehen.
dann legt jemand seine bücher vor mir ab, ich schaue auf und muss für einen kurzen moment innehalten. weil diese person vor mir nichts besonderes ist, ich sie nicht kenne, aber mein herz einen kleinen stolperer vollbringt. wimpernschläge vergehen während ich mich fange, nur um dann von dem lächeln vor mir wieder aus der bahn geworfen zu werden. ich bringe meine standardsätze - fragen die ich fragen muss. kurze unterhaltung. kurzes lachen. ich schaue wieder auf, werde gemustert.
"Ein auf und ab? Erinnert Sie das an ihren Freund?"
Ich werde kurz rot, muss lächeln, bringe keine anständigen Sätze von mir.
Und dann ist die ganze Magie auch schon vorbei, ein netter Abschied. Als er geht, dreht er sich nochmal um und schaut mich an. Mein Kopf dreht sich automatisch, findet seinen Blick und als mir wieder diese charmante Lächeln zugeworfen wird macht es klick. Ganz leise, macht es klick. Als würde jemand leise flüstern: Hallo Chance, da bist du ja.
wie beruhigend es sein kann, zu wissen, dass ich vielleicht doch weiter machen könnte, wenn es jemals dazu kommen muss. ich habe kein wirkliches interesse an anderen, habe kein interesse daran wirklich jemanden kennenzulernen, aber ich merke wie es jeden tag etwas leichter wird.
ich liebe dich. ein fakt der umunstößlich ist. ein fakt der mir so angst macht das ich für immer alleine bleiben muss, wenn du dann weiterziehst, jemand neuen kennenlernst, dich verliebst.
aber das mein herz immer noch erkennt wenn es gut zu jemanden passen würde, das mein herz immer noch bereit ist jemand neuen kennen zu lernen, das hat mich so beruhigt.
weil ich seit ich dich kenne nicht einmal darüber nachgedacht habe wie es wäre mit jemanden anderen zusammen zu sein. wirklich jemanden in mein leben zu lassen und vielleicht lieben zu lernen.
weil ich in die zukunft sehe und dich immer noch neben mir haben möchte. und ich weiß das es mein herz in tausend stücke zerreißen wird wenn du mich ganz verlässt, wenn du jemand neuen gefunden hast, aber immerhin weiß ich das mein herz immernoch bereit ist auf die suche nach liebe zu gehen.
auch wenn ich der festen überzeugung war diese fähigkeit verlernt zu haben.

8.10.20 21:57


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And look at me, I’ve gone this whole page without using the “L” word once so far, but looking at it objectively, realistically, I’d say that I still love you. And I’m kind of afraid I won’t ever really stop… loving you.
 
- To Claire, From Sonny
 
 
ich weiß nicht ganz wie ich schon wieder hier gelandet bin. bei dir, in deiner wohnung. wie sich alles hier so vertraut und gleichzeitig so fremd anfühlen kann. aber ich liege hier und du liegst neben mir. dein arm um mich, dein herzschlag pulsiert in meinem ohr. ich habe oft von solchen momenten mit dir geträumt - weil sie mir am meisten gefehlt haben. und ich versuche jede sekunde in mich einzusaugen und einzuspeichern. weil ich nie weiß wann das letzte mal sein wird.
aber ich versuche nicht darüber nachzudenken und nur hier mit dir zu sein. und mit jeder sekunde die ich hier bin fällt meine mauer die ich unter so großer anstrengung aufgebaut hatte. weil ich unbedingt verhindern wollte das du weiterhin sehen kannst was ich für dich fühle.
aber dann liegst du in meinen armen und döst vor dich hin. und erneut trifft es mich wie ein blitzschlag: du bist so schön und ich habe niemals jemanden geliebt wie dich.
weil ich alles an dir liebe. wie deine wimpern manchmal zucken wenn du kurz vorm aufwachen bist, wie dir einzelne haarsträhnen ins gesicht fallen, wie du manchmal ein bisschen vor dich hinmurmelst. ich liebe dich und diese klarheit trifft mich wieder so unerwartet das ich kurz davor bin die worte einfach auszusprechen. ich frage in die stille ob du wach bist. du antwortest nicht und kurz, nur kurz sind meine lippen dabei diese gefährlichen drei worte zu formen. aber ich kann mich zusammenreißen, genüge mich damit dir einen kuss auf die stirn zu drücken und dich näher an mich zu ziehen.
du wachst sekunden später auf und ich bin erleichert nichts gesagt zu haben, ich bin mir zu sicher das meine worte mehr zerstört hätten, als sie gerettet hätten.
ich darf bei dir bleiben und bei dir schlafen. etwas womit ich abgeschlossen hatte. ein wunsch von dem ich dachte das er nie wieder wahr wird. diesmal schlingst du deine arme um mich und ich fühle mich.. geborgen. als wäre ich endlich wieder angekommen wo ich hingehöre. dein herz pocht wieder in meinem ohr und ohne große mühe fallen mir die augen zu. ich wache nur kurz nocheinmal auf und drücke dir verschlafen einen kuss auf die lippen. etwas das ich mich bei vollem bewusstsein niemals getraut hätte, weil ich niemals weiß wo unsere grenzen sind.
in der nacht strecke ich mich wie immer aus, nur diesmal liegt da wirklich ein warmer körper neben mir. ich blinzel ein paar mal, rechne damit eine meiner freundinnen neben mir zu finden, aber du liegst da und wir sind in deinem bett und mein puls beschleunigt sich auf 180 weil du wirklich hier bist. und nicht nur eine traumgestalt die ich jede nach in mein bett projeziere. ich kann das gefühl nicht beschreiben, nur das ich sicher bin das mein herz kurz vor dem explodieren ist. weil du neben mir liegst. du bist wirklich, wirklich hier.
und du bist da als ich am morgen wieder aufwache und ich mich wundere ob ich träume. und falls ja - seit wann sich träume so realistisch anfühlen.
und als ich abends wieder alleine in meinem bett sitze, fühlt es sich an als wäre ich in einem traum gewesen und jetzt wieder in der realität angekommen.
weil mein herz so voll von dir ist und ich mir gleichzeitig nicht erlauben kann irgendwas in diese anderthalb tage reinzuinterpretieren.
und weil ich jetzt alles wieder weiß. wie gut wir ins verstehen, wie gut du in meine arme passt, wie gut wie uns verstehen. wie schön es ist morgens aufzuwachen und die erste person die man sieht, ist die person die man liebst.
weil ich das tue. ich liebe dich mit meinem ganzen herzen und auch wenn ich so sehr daran arbeite aufzuhören, und dich loszulassen, muss ich zugeben das mich niemand so vollendet wie du. das niemand so gefühle in mir auslöst wie du.
das ich nicht eine sekunde aufgehört habe dich zu lieben und ich nicht weiß wann, oder ob, ich jemals damit anfangen kann.

7.10.20 22:09


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they're telling me let go
he is not the one.
he doesn't want it
not like you want it.
oh girl - why do you waste your time?
you know he ain't right.
he doesn't know what he lost
and he won't realise
till you're gone,
that you were the one.
 
 es ist merkwürdig wieder durch diese gänge zu schlendern. ich glaube das hier war eine schlechte idee. mein hals schnürt sich zu und bin mir sicher das meine augen feucht scheinen. eine hand greift nach meiner, zieht mich in eine umarmung. ich bin so froh das sie bei mir ist und mir hilft diesen schritt zu gehen. ich sehe dich überall und ich hasse es. das mein kopf dich überall hinprojeziert, das hier so viele erinnerungen an dich durch meinen kopf tanzen. aber ich bleibe stark, keine träne rollt heute über mein gesicht. weil sie meine hand hält, mich zum lachen bringt, mich dazu bringt zu teure dessous zu kaufen damit ich mich gut fühle.
am nächsten tag sitze ich mit meinen freundinnen zusammen. wir lachen und trinken, tanzen etwas. alles ist so unbeschwert und leicht bis ich sehe wie ihre freunde meine freundinnen anschauen. wie sie ihre hände auf ihre knie legen. wie sie sich leise liebesbekundungen ins ohr flüstern.
ich entschuldige mich und flüchte ins badezimmer. erlaube mir ein paar sekunden aus diesem raum zu flüchten. weil ich so glücklich bin das meine freundinnen alle jemanden gefunden haben der sie liebt, der bei ihnen sein will. der sich jeden tag für sie entscheidet. aber mein herz so weh tut weil ich hier alleine sitze und an dich denken muss, obwohl das so verdammt dumm ist. weil ich dir nichts mehr bedeute und ich längst über dich hinweg sein sollte.
als ich mich wieder setzte und alle anderen beschäftigt sind blinkt dein name auf meinem handy auf. mein herz ist so voll und so schwer weil ich mir so wünsche das du dich meldest und es doch so weh tut das du nicht mehr hier bist. meine freundin nimmt mich zur seite, fragt ob bei mir alles in ordnung ist. ich sage mir geht es gut, ich komme klar. sie fragt mich erneut wie es mir wirklich geht. das es okay ist traurig zu sein. das es ihr immer noch so leid für mich tut, das ich besseres verdient hätte. ihr freund stimmt ein, das du nicht wüsstest was du verpasst und ich all die liebe dieser welt verdient würde.
ich weiß nicht wie, aber ich schaffe es nicht in tränen auszubrechen. blinzen die feuchten augen weg. lache laut und sage das es mir gut geht.
und das ist nicht mal gelogen. weil es mir meistens gut geht. aber dann gibt es tage an denen ich dich immer noch so sehr vermisse. an denen ich aufwache und ich immer noch erwarte dich neben mir zu finden. obwohl ich doch weiß das es nie wieder so sein wird.  und gestern war so ein tag. und heute meldest du dich und ich weiß nicht was ich sagen soll. weil ich dir am liebsten entgegenschreien würde das du doch sehen musst was ich für dich fühle und ich nicht verstehen kann wie du uns einfach aufgeben konntest. wie ich es dir nicht mal wert war zu kämpfen - es immerhin zu versuchen. an tagen wie diesen weiß ich nicht wie ich mit dir normal umgehen soll obwohl du immer noch alles bist was mein herz will.
4.10.20 18:01


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“There’s a corner of my heart that is yours. And I don’t mean for now, or until I’ve found somebody else, I mean forever. I mean to say that whether I fall in love a thousand times over or once or never again, there’ll always be a small quiet place in my heart that belongs only to you.”

— Beau Taplin

 

es ist irgendwie witzig und irgendwie tut es auch wieder so weh. ich weiß wie ich verarbeite. ich weiß genau welche schritte ich gehen muss um über jemanden hinweg zu kommen. alte nachrichten lesen, alte nachrichten über dich lesen. das alles ist teil des prozesses. ich habe mich lange geweigert ihn zu gehen, weil ich dich einfach nicht gehen lassen wollte. aber ich weiß dass ich muss und ich weiß dass es, je länger ich warte, umso mehr weh tun wird. oder ich zu spät sein werde, zu spät um dich ganz gehen zu lassen. zu spät um ganz über dich hinweg zu kommen. denn davor habe ich soviel angst: niemals wirklich über dich hinweg zu kommen.
ich bin mir jetzt schon sicher das ein teil meines herzens immer fest dir gehören wird. das ich immer einen sanften spot für dich haben werde. erstens weil ich so einfach bin. habe ich jemals jemanden geliebt, dann wird diese person mir für immer wichtig bleiben. zweitens weil sich in dich zu verlieben eine so welt erschütternde erfahrung für mich war.
und es ist witzig, weil ich am anfang so skeptisch dir gegenüber war. wenn ich jetzt alte sprachmemos über unsere ersten treffen höre fällt es mir so schwer diese mit meinen jetzigen gefühlen in einklang zu bringen.
weil ich damals kurz davor gewesen bin jemand anderen zu daten, weil ich kurz davor gewesen bin vor dir wegzurennen. weil ich absolut keine beziehung wollte und mir das von anfang an zu ernst zwischen uns war.
ich frage mich manchmal was ich für ein mensch wäre wenn ich dir damals gesagt hätte dass das zuviel ist. das du zuviel bist. weil ich schon damals wusste dass du mir mein herz brechen wirst. mir war nur nicht bewusst wie sehr ich dich lieben würde, oder was für wunden dein verlust hinterlassen würde. wäre ich weggerannt wenn ich gewusst hätte wie das zwischen uns endet?
ich weiß es nicht. manchmal frage ich mich ob es mir nicht besser gehen würde, würde ich nicht wissen dass du da draußen existierst und atmest und weiterlebst. ohne mich - während mein herz so sehr für dich schlägt. während ich zwar langsam realisiere das du nicht zurück kommst, und wohl auch langsam über dich hinweg komme, aber dich trotzdem noch so liebe.
ob es nicht einfacher wäre weiterhin hin und her zu streifen, nicht zu wissen dass man vielleicht seinen seelenverwanden gefunden hat  - auch wenn du nicht seiner bist.
ich liege in meinem bett und höre mir an wie eine andere version von mir dir gegenüber erst skeptisch ist und sich dann hals über kopf in dich verliebt. ich höre mir an wie verliebt du mal in mich warst und wie viel du mal für mich getan hast. ich höre mir das alles an, weil es wichtig ist dass ich von uns nur noch in der vergangenheit denke. weil du verliebst warst. punkt. weil du dir mal mühe gemacht hast. punkt.
weil das alles gefühlt aus einem anderen leben ist.
ich weiß dass das zwischen uns vorbei ist, ich frage mich nur manchmal wie du so schnell einfach weiter machen konntest. wie du dich so schnell in mich verlieben konntest, das besondere zwischen uns gesehen und gespürt hast, und mich dann einfach gehen lassen konntest. in dem wissen das du mich für immer verlieren könntest.
ich wollte so lange daran glauben dass in deiner nähe zu bleiben schon irgendwie dafür sorgen wird dass du realisierst was du an mir hast. das ich geblieben bin als jeder andere gegangen wäre. das du nicht nochmal jemanden wie mich findest. dass du realisierst was du hier einfach so wegwirfst.
aber du hast dich entschieden. gegen mich. gegen uns. 
du siehst nicht in uns was ich sehe, du siehst nicht das ich immer noch hier bin.
das ich hier war.
weil auch ich irgendwann gehen muss, vor allem wenn du dich an jedem neuen morgen gegen ein uns entscheidest.
ich dachte in dir meine letzte liebe gefunden zu haben, ich habe mich getäuscht.
und jetzt hoffe ich nur, dass ich irgendwann nochmal jemanden so lieben kann wie dich. das ich jemanden finde der diese liebe erwidern kann. jemanden der wirklich bei mir sein will.
und dir wünsche ich das selbe. ich hoffe du findest jemanden der genug für dich ist, jemanden bei dem du bleiben willst, auch wenn ich diese person für dich nicht war.

1.10.20 19:11


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durch die trennung weiß ich du warst alles für mich
doch weil ich mich wieder liebe bleibt
kein platz mehr für dich.
 

man sagt es dauert die hälfte einer beziehung um über jemanden hinwegzukommen. es ist jetzt 3 monate her seit du mich verlassen hast. 2 monate seitdem du mir nochmal klar und deutlich gesagt hast, dass du mich so nicht willst. es ist 4 tage her seit du das letzte mal bei mir warst.
es fühlt sich an als hätte ein schalter sich umgelegt. ich kann es nicht wirklich beschreiben, aber wenn ich jetzt an dich denke, dann ist da nicht mehr soviel schmerz. nicht mehr soviele tränen.
ich glaube nicht mehr daran dass wir irgendwann wieder zueinander finden, denn wenn du mich lieben würdest, würdest du dich anders verhalten. wenn du wirklich interesse hättest mich zu halten, würdest du dich anders verhalten.
ich weiß dass ich dich noch liebe, aber ich habe dich aufgegeben. ich freue mich immer von dir zu hören, ich freue mich immer dich zu sehen, aber ich habe aufgehört mich an dir festzukrallen.
ich kann diese beziehung hinter mir lassen mit dem gewissen dass ich alles getan habe um diese beziehung zu kitten. ich war hier, da für dich, wenn niemand anderes es war. ich habe meine eigenen bedürfnisse, meine eigenen gefühle so oft hinten angestellt um bei dir zu sein. ich habe dich zum essen eingeladen, alle großen und kleinen gesten für dich. damit du siehst dass ich noch hier bin, dass ich dich noch liebe. ich habe für dich gebrannt und jetzt ist aus diesem loderden feuer nur noch eine kleine, flackendere flamme übrig geblieben. ich liebe dich, aber ich habe aufgehört mich aufzugeben um bei dir zu sein.
ich habe dir alle chancen dieser welt gegeben, alle signale dieser welt. ich kann mich nicht weiter zurück halten um dir nicht weh zu tun. ich kann nicht weiter warten. ich weiß nicht ob ich jemals aufhören werde dich zu lieben, ich weiß nicht ob ich jemals wieder jemanden so lieben kann wie dich.
aber es bringt nichts so zu tun als wären wir mehr, als wir sind. denn ich kenne dich: würdest du mich wirklich wollen, würdest du was dafür tun. dann wärst du hier bei mir anstatt  woanders.
liebe sollte nicht so verdammt kompliziert sein, wir sollten nicht so verdammt kompliziert sein.
ich weiß dass das wahrscheinlich nicht das ende für uns war, dass wir vielleicht nochmal aufeinander prallen, aber für mich ist das hier ein kleiner abschied. weil ich dich und all die hoffnungen die ich für unsere zukunft hatte hiermit gehen lasse. weil ich mich selber genug liebe um zu sehen dass du nicht für mich bestimmt bist. und dass da draußen mehr auf uns beide wartet.
du hast mir gezeigt wie es sich anfühlen kann geliebt zu werden und dafür werde ich dir immer dankbar sein, es tut mir nur leid das du nicht derjenige sein wolltest der bei mir bleibt.

27.9.20 20:39


 
 
 
 
i'll see you when i see you
it hurts, you'll never know.
'cause maybe you'll come running
when you're done being alone.
i swear i'll wait forever
if it means not letting go.
 
ich weiß immer noch nicht was wir tun. ich weiß immer noch nicht was ich fühle, was du fühlst. was das zwischen uns ist. ich weiß nur das mein kopf ausschaltet wenn du mich so anschaust. das ich nicht nein sagen könnte, selbst wenn ich wollen würde.
aber wenn ich ehrlich bin, will ich nicht nein zu dir sagen. weil das alles zwischen uns, auch wenn die ungewissheit irgendwie weh tut, zu schön, zu gut ist um einfach aufzuhören. weil mein körper deinen so gut kennt, weil dich zu wollen sich so allverzehrend anfühlt. weil es sich mit niemand anderen jemals so angefühlt hat.
vielleicht bin ich egoistisch, vielleicht bin ich diejenige die uns immer wieder in diese situation führt, aber wenn ich dich ansehe ist da sofort immer dieses verlangen was sich kaum unterdrücken lässt. dir nah zu sein, deinen körper auf meinem zu spüren.
und ich liebe es wie du lachst und wie wir uns verstehen und ich sehe dich an und alles ist immer noch da. ich weiß nicht wie ich aufhören soll dich zu lieben, und ich weiß das ich sollte, und ich weiß es wird zeit. aber gerade habe ich dich lieber so als gar nicht. gerade ist es in ordnung.
vielleicht ist das gerade genug, in ordnung. bis einer von uns weiterzieht, egal wie weh es dann tun wird.

24.9.20 10:11


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you leave
but you don't stay gone
why do you do that
why do you
abandon the thing you want to keep
why do you linger
in a place you do not want to stay
why do you think it's okay to do both
go and return all at once
 
momente. momente fliegen in meinem kopf hin und her. ich kriege keinen zu greifen, nur manchmal brennen sich ein paar bilder in mein kopf. ich sitze mit dir und deinen freunden zusammen. ich gehöre hier eigentlich nicht mehr hin, aber ich versuche das beste aus der situation zu machen. und es ist okay, manchmal vielleicht schön. es ist in ordnung das du kaum mit mir sprichst, das du mich nicht anschaust. es ist okay dass ich das selbe mache. weil die erinnerung von dir in meinem bett, überall auf meinem körper noch so frisch sind, dass das hier nicht weh tut.
es ist okay weil ich weiß dass da noch irgendwas zwischen uns ist, auch wenn wir beide nicht darüber reden.
immerhin dachte ich dass da noch irgendwas ist, aber als einer deiner freunde dich dann fragt wer dein date für den nächsten tag ist gerät meine welt aus dem takt. rauschen in meinem kopf. kloß in hals. ich frage mich ob sie neben mir die tränen sehen kann die mir sofort in den augen stehen. ich versuche ruhig zu atmen, versuche mitzulachen, versuche zu entziffern was aus deinem mund kommt. aber ich höre nichts, ich sehe nichts. ich bin von hier an blind. gefangen in dem schmerz das mein herz durch meinen ganzen körper sendet. ich weiß nicht wie ich es schaffe aufzustehen. ich weiß nicht wie meine beine mich tragen. ich glaube ich verabschiede mich. ich bezahle meine getränke. sobald ich an der frischen luft bin lehne ich mich an die nächste hauswand. bevor ich weiß was passiert ist sitze ich auf dem boden, kann die schluchzer nicht mehr unterdrücken.
ich werde zurück in die realität geschleudert. meine blase ist geplatz.
ich bin so dumm, so unfassbar dumm. weil ich zugelassen hab das die hoffnung sich wieder in mein herz geschlichen hat. weil die art und weise wie du mir mit geschrieben hast, wie du mich angesehen hast, wie wir diesen abend verbracht haben, so deutliche anzeichen für mich waren dass ich dir doch noch was bedeute. und das ich vielleicht nur noch etwas länger aushalten muss. dass es sich lohnt weiter auf dich zu warten.
und dass das alles nur meine einbildung war. weil wir nichts sind. weil du jedes recht hast jemand neuen kennenzulernen. weil wir nie darüber reden was wir sind, weil du immer sagst du willst mich nicht, aber dann immer zurück kommst.
ich weiß nicht wie lange ich auf dem boden sitze und weine. aber irgendwann tragen meine beine mich den gewohnten weg nachhause. das hier ist pure muscle memory. mein körper hat auf autopilot geschaltet.
und ich weiß nicht ob ich ihn seit dem wieder ausgestellt habe.
du meldest dich am nächsten tag und sagst sie sei nur eine freundin. als hätte ich ein recht darauf zu wissen was du treibst, oder mit wem.
ich bin nicht sauer auf dich. und dass ist das schlimmste daran. ich bin nicht sauer auf dich, sondern auf mich. weil du mir gefühlt tausendmal gesagt hast dass du keine beziehung willst. dass du das hier nicht kannst. dass du mich nicht willst. und ich mir trotzdem erlaubt habe soviel in ein paar nachrichten, selfies, kuss emojis, sex hereinzuinterpretieren. nur weil du mit mir schlafen willst heißt das nicht dass du mich liebst. das du mehr willst als meine freundschaft.
ich bin wütend auf mich selber weil ich dich liebe und du mich nicht. und ich so bereitwillig wieder mein herz geöffnet habe, weil ich dachte dass du dich vielleicht umentschieden hast.
auch wenn ich weiß dass es dazu nie wieder kommen wird. das du weg bist.
mir bleibt nichts anderes übrig als mir einzugestehen das ich aufhören muss so mit dir umzugehen. das wir nicht mehr so tun können als wären wir mehr als freunde. dass das alles aufhören muss. die kussemojis, das miteinander schlafen, das kuscheln, das kollidieren. mein herz schreit bei dem gedanken dir nicht mehr nah sein zu können, aber ich weiß dass ich an dir verbrennen werde wenn ich jetzt nicht die notbremse ziehe. weil du meine sonne bist und ich bereit bin mich selber zu opfern damit du strahlst. damit ich noch etwas in deiner wärme sein darf.
ich breche mir mein eigenes herz indem ich nicht bereit bin dich gehen zu lassen. aber das muss jetzt aufhören, ich kann nicht noch mehr tränen weinen, noch mehr tage in trauer verschwenden.
ich habe die große angst dich immer lieben zu werden, trotzdem wird es zeit dich gehen zu lassen.

20.9.20 11:58


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vermisst du mich dann lass es sein
lass es sein, lass mich sein.
verdammt, wie lang war ich
blind von künstlichen sonnenschein,
vermisst du mich dann lass es sein.
verschwende jemand anderen
und wein' wenn ich dir fehl.
kein grund mehr hier zu sein,
ist grund genug zu gehen.
jetzt lass die zeit mich heilen,
ich hab es eingesehen.
kein grund mehr hier zu sein,
ist grund genug zu gehen.
 
- Madeline Juno; Grund genug, Akustik Version
 
es ist lächerlich wie viel ich in dieses ständige melden reininterpretieren könnte, tue, wie wir jedes wort analysieren - nur um immer wieder am selben punkt anzukommen.
nur weil du dich meldest, heißt dass nicht das du mich willst. nur weil du dich meldest, heißt dass nicht das du deine meinung ändert. es bedeutet gar nichts.
nicht das ich dir was bedeute, nicht das ich dir fehle, einfach gar nichts. und ich muss mir immer wieder sagen dass du so mit jedem deiner freunde umgehst. weil wir mehr nicht mehr sind. wir sind bekannte, wenn es gut läuft freunde.
ich würde dir so gerne sagen wie wenig interesse ich daran habe freunde zu sein, wie wenig interesse ich daran habe so zu tun als wäre das alles was ich von dir will.
aber mir bleibt nichts anderes übrig, weil ich dich in meinem leben haben will. und du mir nicht mehr zu geben hast. das du mich nicht mehr liebst. das du über mich hinweg bist.
und es tut weh, aber es ist in ordnung. weil ich hieran vielleicht wachsen werde. weil ich vielleicht irgendwann zurück schauen kann und eine lektion hieraus ziehen kann. weil ich einfach glauben muss das es da draußen jemanden für mich gibt der all diesen schmerz irgendwann in liebe und glück verwandeln wird.
du warst nicht mein seelenverwandter. du wolltest nicht mit mir alt werden. und das tut weh, aber es ist in ordnung. es ist nicht deine schuld, aber auch nicht meine. es ist okay das wir nicht funktioniert haben, es ist okay wenn wir als freunde soviel besser dran sind.
nur bitte verzeih' mir wenn ich mich jetzt zurück ziehe. erstmal nicht mehr so präsent in deinem leben sein werde. weil über dich hinweg zu kommen vielleicht die schwerste mission meines lebens wird und ich es niemals schaffe wenn wir das hier weiter laufen lassen.
ich liebe dich und es tut mir leid.
ich wünschte ich könnte das hier tun ohne dich verletzten zu müssen.

15.9.20 18:13


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It’s funny your muscles have a sort of memory about them. That’s why you can tie your shoes or play piano without looking, but then you spend a long enough time with someone and your bodies memorize each other, you know, the warmth of your back, the pace of your heart beat, your ticklely eyelashes, and the way your fingers would curl up in sequence as I used to play with your palm. Another person is like moving to a new country where you don’t know the language. It’s a scary thing.

- To Claire, from Sonny

 

ich bin so müde. so so müde davon mich so zu fühlen. meine gefühle sind ein auf und ab. von strahlenden sonnenschein zu tiefster trauer.
ich kann irgendwo sitzen und es ging mir den ganzen dann gut und dann holen mich die erinnerungen ein, ich sitze in der bahn, in der badewanne, liege in meinem bett und urplötzlich ist der kloß wieder da.
dein gesicht vor meinen augen, deine worte in meinen ohren. ich war ein idiot mich so auf jemanden einzulassen. ich, gerade ich von allen menschen, hätte es besser wissen sollen als jemanden so in mein herz zu lassen. ich dachte immer ich hätte den schlimmsten herzschmerz meines lebens schon hinter mir. ich dachte immer das niemand mich jemals so verletzten könnte, das ich niemals wieder jemanden so ansehen würde wie ihn.
und dann kamst du in mein leben und jetzt sitze ich hier und weiß verdammt nochmal nicht weiter. weil ich es nicht schaffe dich zu vergessen. weil ich es nicht schaffe mich zu entlieben. weil egal was ich tue, ich es einfach nicht schaffe dich loszulassen. ich will mich nicht mehr so fühlen. ich will nicht soviel in deine nachrichten reininterpretieren. ich will nicht das mein herz aus dem takt gerät wenn du mir schreibst, wenn ich dich sehe. ich will nicht ständig in allem an dich erinnert werden.
weil ich nicht zur ruhe komme. weil ich einerseits wie ein dummer idiot lächeln muss wenn wir so miteinander schreiben und es mir anderseits das herz bricht zu wissen dass das alles leere worte sind.
weil du weg bist. weil du weg bist. weil du weg bist.
und mein herz sich einfach weigert das zu akzeptieren. weil ich niemand anderen auch nur mit interesse ansehen kann. ich wünschte ich wäre wütend, pissig, irgendwas was mir helfen würde dich endlich nicht mehr so anzusehen. aber ich sitze hier und alles was ich tue ist dich zu lieben. und dich zu vermissen. und mit mir selber zu diskutieren das ich dir nicht schreiben kann weil das alles nichts ändert. weil sich zwischen uns nicht mehr ändert und das so unfassbar weh tut. weil ich diese kleine hoffnung eines happy ends in mein herzen gelassen habe. weil ich geglaubt habe in dir jemanden gefunden zu haben der mich nicht verlässt. und jetzt sitze ich wieder hier, tränen überströmt, und kann nichts dagen tun das mein herz so so weh tut.
und ich bin es satt die starke zu spielen. ich bin es satt so zu tun als würdest du mir nicht die welt bedeuten. ich bin es satt so zu tun als würde ich gerade über dich hinweg kommen. ich bin es satt so zu tun als wäre diese trennung in ordnung für mich.
denn das ist sie nicht. und ich will dich und gleichzeitig weiß ich auch das ich dir vielleicht nie wieder wirklich vertrauen könnte. das ich immer angst haben würde das du wieder wegrennst.
ich will dich zurück und ich will dich nicht. ich liebe dich und wünschte mir gleichzeitig ich könnte dich endlich vergessen.
ich wusste nicht das mit der art und weise wie ich dich liebe so ein schmerz auf mich wartet. mir war nicht bewusst wie es sich anfühlen würde dich zu verlieren.
hätte ich es gewusst, wäre ich vielleicht diejenige gewesen, die gerannt wäre bevor es jemals ernst zwischen uns geworden ist.

 
 
 
12.9.20 21:56


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"I learned something today that I think I need to share with you. You deserve the best in life. So if the time isn't right, move on. Second best - that's never good enough. You could do much better, babygirl, on your own. "
- Modern Family
 
 
ich habe angst dich gehen zu lassen, weil ich nicht weiß ob ich mich jemals wieder so auf jemanden einlassen kann. ich habe angst dich gehen zu lassen, weil ich angst habe nie wieder jemanden zu treffen der mich so bewegt hat wie du. ich habe angst das ich niemals jemanden so sehr lieben kann wie dich. ich habe angst mir einzugestehen das zwischen und nichts mehr ist. ich habe angst mir einzugestehen das du deine meinung nicht mehr ändern wirst und deine gefühle sich nicht mehr ändern werden.
aber ich muss mir eingestehen das ich dich endlich loslassen muss. ich kann nicht länger warten, auch wenn ich bis jetzt immer gesagt habe dass ich nicht auf dich warte. denn das habe ich getan. ich habe gewartet und gewartet und gewartet. und war dir gegenüber treu und loyal. habe jede advancen, jedes gespräch, jede berührung unterbrochen weil ich das zwischen uns nicht mit jemand anderen beenden wollte. beschmutzen wollte. ich wollte dir sagen können das ich die ganze zeit hier war, wenn du zu mir zurück kommst.
aber ich weiß dass du das nicht tun wirst. ich weiß das und trotzdem habe ich unterbewusst meine mauern hochgezogen und sie nur bei dir runterkommen lassen.
es ist nur so dass ich das nicht mehr kann. weil diese kleine sprachnachricht gestern von dir so herzzerschmetternd war. weil die art wie du mit mir gesprochen hast etwas ist was ich so mit uns als paar verbinde. so mit dir und das wir damit angefangen haben als wir uns ineinander verliebt haben. und das wir so nicht mehr miteinander geredet haben seit du mich verlassen hast. ich werde all die schönen momente für immer behalten. du wirst immer eine riesigen platz in meinem herzen haben. ich werde immer hier sein wenn du mich brauchst. aber ich muss weitermachen, sonst bleibe ich auf dir hängen. und ich kann nicht in monaten, jahren, immer noch hier sitzen und dich so lieben. ich kann meine zeit nicht weiter verschwenden. weil du weg bist. weil du gegangen bist und nur ab und zu mal auftauchst.
und ich verdiene besseres. ich verdiene besseres als 1-2 nachrichten in der woche, wenn ich glück habe, ich verdiene besseres als das wir miteinander schlafen und du dich danach eine woche nicht meldest. ich habe dir von anfang an gesagt das ich nicht nur etwas lockeres für dich sein will und ich bin mir sicher dass du weißt was ich für dich fühle. das du weißt dass ich dich liebe. das du es fühlen kannst in jeder berührung, jedem blick, jeder geste.
ich weiß das du mich nicht ausnutzt, ich weiß dass das schwer für dich ist. ich weiß dass ich dir nicht egal bin. aber ich verdiene mehr. ich verdiene jemanden der mich liebt, jemanden dem ich schreiben kann ohne mir vorher eine millionen gedanken zu machen. denn das tue ich. ich schreibe dir nicht ohne mir vorher den kopf zu zerbrechen was ich sagen soll, mir einen grund auszudenken.
sich zu lieben sollte nicht so furchtbar kompliziert sein. ich bin bereit so rücksicht auf dich zu nehmen, ich bin bereit das mit dir durchzustehen, aber nicht so.
ich kann nicht weiter jede sekunde an dich denken und mich so freuen wenn du dich meldest, nur um dann sofort wieder traurig zu sein weil ich weiß dass das alles ist was ich kriege.
ich liebe dich. ich bin hier.
und wenn du mich ebenfalls noch liebst, wenn du merkst das du einen fehler gemacht hast, dann wird es langsam zeit etwas zu sagen. weil auch ich irgendwann gehe. weil auch ich irgendwann weiterziehe. egal wie weh es mir tun wird dich endgültig zu verlassen. ich will mehr sein für dich als die frau die du triffst um dampf abzulassen. und wenn ich nicht mehr mehr für dich bin, dann lass mich bitte gehen.



10.9.20 17:56


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It's one of those things people say. 'You can't move on until you let go of the past.' Letting go is the easy part, it's the moving on that's painful. So sometimes we fight it, trying to keep things the same. Things can't stay the same though. At some point you just have to let it go. Move on. Because no matter how painful it is, it's the only way we grow. – Meredith Grey
 
ich sitze zusammen mit meinen freundinnen in meiner wohnung, beine im bett, angelehnt aneinander. wir lachen und singen und tanzen, dann fragt jemand nach neuigkeiten und alle blicken liegen sofort auf mir. wie es mir geht, ob du und ich nochmal geredet haben. ob ich über dich hinweg sei. ich lächel schwach, erzähle du wärst hier gewesen, was passiert ist. kloß im hals, mein herz tut weh. meine freundinnen beschweren sich sofort das ich so lange geschwiegen hab, nicht über dich erzählt habe. aber die frage die eigentlich im raum schwebt ist fast zu greifen.
"Und, bist du über ihn hinweg? Oder tuts noch etwas weh?"
Ich versuche mich zusammen zu reißen, versuche eine anständige antwort zu finden. will meinen mund bewegen die worte zu sagen die ich sagen sollte. stattdessen fühle ich sofort die tränen die sich in meinen augen bilden. "nein" bringe ich nur heraus. kurze stille. nachfrage. "ich liebe ihn genauso sehr wie vorher, wenn nicht vielleicht noch mehr."
und es tut weh das zu sagen. weil ich dieses gefühl verdrängt hatte. nachts liegen wir zusammen im bett, meine augen werden schwer, dein gesicht tanzt vor meinen augen. als ich nachts aufwache spüre ich einen warmen körper neben mir. kurz, in den ersten paar sekunden bevor man in der realität ankommt, hoffe ich dich neben mir zu finden. hoffe mich an dich kuscheln zu können. hoffe du wärst immer noch hier. aber du bist es nicht.  ich löse mich von meiner freundin und drehe mich wieder um. kämpfe gegen den kloß in meinem hals, die tränen die sich langsam aber sicher einen weg nach außen kämpfen. an schlaf ist ab dem moment nicht mehr zu denken. ich bin wach als meine freundinnen aufwachen, auch wenn ich so tue als hätte ich ebenfalls geschlafen. ich kann nicht zugeben das ich die halbe nacht über dich nachgedacht habe, ich kann nicht zugeben wie einsam ich mich trotz gesellschaft gefühlt habe.
weil es aussprechen es real macht. genauso wie die erkenntnis das ich dich immer noch liebe. ich habe versucht diese gefühle zu verdrängen, habe versucht so zu tun als wärst du nur ein freund. habe versucht nicht darauf zu achten wann du online bist, was du postet, wo du bist. habe versucht mich abzulenken. und es hat geklappt. ich habe soviel gemacht in diesem urlaub, hauptsächlich um nicht alleine zu sein. weil ich sobald ich alleine bin an dich denke. fast ununterbrochen. und ich das hasse. weil ich angst hab das du der eine für mich warst und ich nicht über dich hinweg komme, weil ich angst hab zu hören, zu sehen das du wen neues findest während ich alles für dich tun würde. während ich hier sitze und dich in ein paar monaten noch so liebe. ich weiß nicht wieso ich mich immer in menschen verliebe die mich zwar mögen, vielleicht lieben, aber nie genug um zu bleiben. wieso ich im endeffekt jeden vergraule. wieso ich die die mich wirklich wollen nie will.
ich verstehe nicht wie mein herz so glücklich sein kann weil ich dich liebe, weil ich dich kenne, weil ich so viele schöne momente mit dir teilen durfte.
und wie weh es einfach tun kann weil ich weiß dass das die letzten momente waren die ich mit dir hatte.

6.9.20 14:18


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a drop in the ocean
a change in the weather
i was praying
that you and me
might end up together
 
 
ich starre auf mein handy, überlege ob das eine gute idee ist. ob es nicht die sinnvolle idee wäre dich nicht zu mir einzuladen. aber wenn ich ehrlich bin gab es da nie eine andere option. weil ich jede sekunde die ich länger mit dir habe will und ich immer ja sagen würde. immer. ich diskutiere mit meiner person während ich mein bett neu beziehe, was ich bis jetzt nicht getan habe, weil ich nicht bereit dazu war. wir diskutieren was ich tun soll, was ich nicht tun soll, sprechen uns mut zu.
aber dann stehst du in meinem flur und pures rauschen in meinem kopf. total ausfall. ich wünschte mein körper würde nicht so auf dich reagieren, ich wünschte ich würde nicht denken das du so gut aussiehst und das ich in jedem nach dir suche.
und es ist eine dumme entscheidung sich in mein bett zu legen und es ist eine dumme entscheidung sich so nah aneinander zu schmiegen. es ist nicht nur mein körper der sich so verräterisch nach dir sehnt, mein herz stolpert, das hier fühlt sich viel zu sehr nach nachhause kommen an. deine lippen finde meine, ich könnte nicht mal nein sagen wenn ich es wollen würde. ich könnte mich niemals von dir abwenden, eine gewissheit die so schmerzlich schön ist.
ich will niemanden wie ich dich will. niemand löst nur ansatzweise die selben gefühle in mir aus wie du.
all die nachrichten, all die gespräche mit anderen, alles verpufft neben dir. deinen küssen, die art und weise wie du mich anschaust. der moment danach.
und ich wünschte ich könnte behaupten das es nur mein körper ist der so auf dich reagiert, der nicht nein sagen kann. aber ich schaue dich an und sehe alles in dir. alles was ich nie in anderen gehen habe. weil wir uns einfach verstehen und kennen und es so klar ist was zwischen uns ist.  weil ich das alles will. mit dir kuscheln, mit dir essen gehen, mit dir lachen, abends mit dir spazieren. ich will das alles, auch wenn ich weiß dass das gerade nicht geht.
aber es einfach nicht reicht, nicht gerade. nicht so wie es ist. ich bin mir sicher dass du weißt das ich bereit wäre auf dich zu warten, würdest du fragen. ich weiß aber auch dass du mir das niemals antun würdest. aber ich bin hier, egal was du brauchst. ich bin hier und ich habe nicht vor zu gehen, auch wenn ich mich manchmal entferne. kein versprechen, kein ich warte auf dich. aber ich bin hier wenn du mich brauchst und das wird sich niemals ändern.

1.9.20 11:17


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Looking at it objectively. Realistically. I.. I'd say that I still love you. And I'm kinda afraid I won't ever really, stop.. loving you.

- Josh Beattie

 ich habe eine entscheidung zu treffen, weil ich nicht so weiter machen kann. ich habe zwei optionen die mir beide nicht gefallen, die ich beide nicht wahrhaben will. ich kann dich gehen lassen, kann dich nur noch als freund sehen. diese kapitel hier komplett abschließen und dich aus meinem herz schubsen. andere leute treffen, über dich hinweg kommen. denn sobald ich jemand anderen treffe, jemanden anderen erlaube meinem körper so nah zu kommen, schmeiße ich dich aus meinem herz.
die andere möglichkeit wäre es auf abstand zu gehen. dich ganz aus meinem leben zu verbannen. dir auf wiedersehen zu sagen damit ich endlich wieder atmen kann. damit ich nicht ständig schaue was du machst, ob du online bist, ob du mir schreibst.
dir zu sagen dass das heute unser letztes treffen ist, ein essen und dann gehen wir für eine zeit, oder für immer, getrennte wege.
weil ich nicht mehr so weiter machen kann. ich weiß das du niemals verlangt hast dass ich auf dich warte, dass ich meine gefühle für dich aufrecht erhalte. aber hier sitze ich den ganzen tag und schwelge in erinnerungen. träume wie du sagst das du mich liebst. lese alte nachrichten und kann die tränen nicht zurück halten.
und dann schleichen sich auch die zweifel in meinem kopf. ich dachte mal das du mich so liebst. das du genauso das gefühl hast angekommen zu sein. dass du ebenfalls gesehen hast wie besonders das zwischen uns war.. aber mein kopf säht zweifel.
wo sind deine gefühle hin? kannst du mich wirklich so geliebt haben wenn sie innerhalb von momenten verpufft sind? wie konntest du behaupten ich sei was besonderes und dann einfach so gehen?
ich hab noch nie so sehr um jemanden getrauert. ich hab mich noch nie so hilflos nach einer trennung gefühlt. alles an mir will dich sehen, will mit dir reden, will dir schreiben.
und trotzdem schweige ich die meiste zeit, weil du weg bist. weil du deine freiheit brauchtest. während ich bereit war eine zukunft mit dir aufzubauen.
ich will dich nicht gehen lassen. ich will mein leben nicht ohne dich verbringen. aber ich muss. ich muss dich gehen lassen weil du, egal was du mal gefühlt hast, bereits weiter gezogen bist und ich hier immer noch sitze und gefühlt den ganzen tag an dich denke. mir sorgen um dich mache, wünschte du wärst hier.
und ich kann das nicht mehr. weil das zu weh tut. weil der gedanke bei dir zu sein weh tut, weil der gedanke dich aus meinem leben zu streichen weh tut. weil ich mich so an den gefühlen für dich festkralle, obwohl ich nicht sollte.
vielleicht weil ich weiß das ich sowas nicht nochmal zulassen werde. du warst der letzte, für mich. der letzte dem ich bereit war so mein herz zu schenken. der letzte dem ich alles von mir geben hab, für den ich alles gegeben hab.
nie wieder werde ich mein herz so riskieren, weil ich sowieso niemals genug sein werde. nicht für dich, nicht für mich, für niemanden.
auch wenn ich mich dazu entscheide nicht mehr allein sein zu wollen, mein herz bleibt ab jetzt bei mir. geschützt da wo es hin gehört.
ich weiß nur nicht was ich mit dir mache, nur das ich dich auf die ein oder andere weise ziehen lassen muss. ich hab mich nur noch nicht entschieden auf welche weise ich mein herz nochmal brechen hören will.

31.8.20 00:23


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ich will nur
dass du weißt
ich hab dich immer noch lieb
und dass es am ende
auch keinen anderen gibt
der mich so vollendet
der mich so bewegt
 
 
ich bereue nichts. gar nichts von dem was passiert ist. es gibt nur tage an denen es einfacher ist und tage an denen es schwerer ist. und heute ist so ein tag, weil ich immer noch nicht wirklich realisiere alleine zu sein. weil es draußen stürmt und regnet und es kalt ist. und ich mich alleine unter meine decke kuschel die immer noch nach dir riecht. weil ich mein gesicht in meine kissen drücke und nur für einen moment so tun kann als wärst du noch hier. als würdest du noch zu mir gehören.
du fehlst mir so.
du bist weg.
zwei sachen die zu meiner realität geworden sind, zu alltag und die nicht immer gleich weh tun. du bist nur wieder so präsent, nachdem was wir getan haben.
deine anwesenheit lingert in meiner wohnung. dein geruch, die dose aus der du getrunken hast, dein zigarettenstummel auf meinem balkon. überall wo ich hinschaue bist du. und ich frage mich so sehr ob es dir auch so geht.
weil ich ebenfalls nicht mehr präsent bei dir war, in deiner wohnung, aber es jetzt wieder bin. ich frage mich ob dein bett jetzt ebenfalls wieder nach mir riecht, ob du dich in schwierigen momenten ebenfalls von meinem geist trösten lässt.
ich weiß das du mich vermisst. ich weiß das du dir vielleicht auch wünschst das ich da wäre. ich weiß das wir beide wissen wie dumm es wäre sowas nochmal zu tun.
es ist nur so das mein herz heute so weh tut. das meine gedanken heute so dunkel sind. das ich heute den ganzen ballst alleine trage und nicht ein und nicht aus kann. ich mich heute nicht ablenken kann.
und ich dir so gerne sagen würde das ich dich so gerne hier hätte. aber dass das nichts ändert, dass das nichts dazu beiträgt außer uns beiden weh zu tun.
ich hab akzeptiert dass du weg bist, dass das hier das beste ist. es ändert nur nichts daran das es heute weh tut. das du mir heute mehr fehlst als sonst, das ich wünschte ich könnte die distanz zwischen uns einfach überbrücken.
das ich mir wünsche stärker zu sein. alleine klar zu kommen, endlich stark genug zu sein. ich wünschte ich hätte das hier kommen sehen. ich hätte mich niemals anders entschieden, aber vielleicht hätte ich mich darauf vorbereiten können. stattdessen bleibt mir nichts als meine tränen zu trocknen und weiter zu machen, so als wäre die welt noch dieselbe.

26.8.20 15:42


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