dorothy
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Ich lasse die Stille wirken, spüre der stechenden Wahrheit nach.
Meine Augen brennen. Ich habe einen Kloß im Hals.
Ich wünschte, es gäbe etwas, das die Einsamkeit mildert.
Ich wünschte, einsam wäre ein treffenderes Wort. Es ist viel zu schön.
Aber besser, Ich stelle mich dem jetzt, als später wie gelähmt zu sein und
nicht mehr zu mir selbst zu finden.
Ich atme ein.
Ich atme aus.
Ich weiß, wo Ich bin, und ich weiß, was das heißt.
Ich weiß, dass ich immer allein sein werde, selbst wenn Leute um mich sind,
also lasse ich die Leere herein.
Der Himmel ist tief dunkelblau und jeder Stern hell und klar.
Es gibt viele Arten, allein zu sein. Ich weiß es.
Ich atme ein.
Ich atme aus.
Es gibt viele Arten, allein zu sein, und diesmal ist es anders
als beim letzten Mal.
 
ich habe oft das gefühl darüber hinweg zu sein. ich habe oft das gefühl das es mir besser geht, das ich atmen kann, dass das alles jemand anderen passiert ist. mir fällt es leicht zu lachen, die letzte woche fiel es mir so leicht einzuschlafen. dann denke ich fast dass das loch in mir sich schließt und es vielleicht doch ein gutes ende gibt. glück, nennt man das wohl. ich würde behaupten ich bin glücklich, und das bin ich, doch mit dem glück kommt auch immer diese verdammte unvorsichtigkeit.
denn mit dem glück fange ich an meine mauern runterzufahren. alles was ich in kartons packe und in die letzte, kleinste ecke meines kopfes stopfe taucht dann wieder auf. ich kann nicht unvorsichtig sein, denn sobald ich zulasse das ich jemanden an mich ranlasse stürtzt alles auf mich wieder ein. und dann kann ich nicht schlafen, und wenn ich schlafe hab ich alpträume. wenn ich wach bin schweife ich ab. wenn ich schlucke ist da ein kloß in meinem hals, auf meiner brust ein druck den ich die letzten wochen wieder so gut verdrängen konnte.
ich habe das gefühl einen babyschritt nach vorne zu gehen, nur um drei schritte zurückzufallen. unsicher zu sein und jedes verdammte, kleine wort auf die goldwage zu legen.
obwohl ich so gar nicht sein will, obwohl ich so eigentlich gar nicht bin. und vielleicht klette ich deswegen, weil ich nicht allein sein will mit mir und meinen gedanken. weil ich angst vor momenten wie eben habe, wo ich alleine hier liege und die decke anstarre. ich keine luft kriege und ich zurückversetzt werde in dieses zimmer, die türe verschlossen, auf der anderen seite der türe nur eine stimme die mir vorwürfe zuschreit.
panik die mir die luft abschnürt bis ich das gefühl habe zu sterben.
ich weiß nicht wie ich aus diesem teufelskreis ausbrechen soll. ich weiß nicht wie ich jemals aufhören soll angst vor der dunkelheit zu haben.
ich weiß nicht wie ich jemals aufhören soll angst vor mir selber zu haben.

25.3.20 23:52
 
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